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Noch mehr freien Inklusiv-Traffic ab dem 12. März 2003!

Die Schlund + Partner AG hat zur CeBIT den freien Inklusiv-Traffic bei allen aktuellen Tarifen drastisch erhöht. So enthält z. B. das Webplus-Paket jetzt 50 GB statt bisher 25 GB Datenübertragungskapazität pro Monat - ohne Aufpreis. Mehr hierzu unter "Webhosting". (12. März 2003)


Keine Gebühren auf die Nutzung von Hyperlinks

Die Firma British Telecom (BT) hat ihren Patentstreit gegen den Provider Prodigy Communications verloren. Die BT wollte mit dem Rechtsstreit einen Präzedenzfall schaffen, um so eine Nutzungsgebühr für Hyperlinks gegenüber jedem Provider weltweit erheben zu können. Dabei berief sich BT auf ein Patent aus dem Jahr 1976, also lange vor der Entstehung und Kommerzialisierung des World Wide Webs.

Jetzt entschied jedoch die US-Bezirksrichterin Colleen McMahon, dass der Provider Prodigy das BT-Patent nicht verletzt. Dies gilt für alle Bereiche, also sowohl im Internet als auch außerhalb des Internets. Ein Erfolg dieser Klage hätte die weitere Entwicklung des World Wide Webs stark beeinträchtigt. Hyperlinks wie dieser, die mehrere Dokumente miteinander verknüpfen, sind die Grundbausteine aller Informationen im Internet. (23. August 2002)



Unliebsame Gästebuch-Einträge

Gästebücher sind beliebt, um Besuchern die Möglichkeit zu geben, sich über die Webseite und das Angebot zu äußern. Aber es gibt schwarze Schafe, die das Gästebuch für die Verbreitung falscher Tatsachen oder rechtswidriger Inhalte nutzen.
Auch als Betreiber einer privaten Homepage müssen Sie nach einem Urteil des Landgerichts Trier (16.5.2002 - Az.: 4 O 106/00) die Einträge in Ihrem Gästebuch regelmäßig kontrollieren und gegebenfalls löschen. Ansonsten können Sie für die Inhalte haftbar gemacht werden. Unter "regelmäßig" versteht das Gericht mindestens einmal pro Woche.
Tipp: Für gut besuchte Gästebücher mit vielen Beiträgen empfiehlt sich sicherlich ein kürzerer Zyklus. Auf jeden Fall sollte ein "Disclaimer" nicht fehlen, indem Sie sich von den Inhalten der Gästebuch-Einträge distanzieren. (11. August 2002)



Vergessen Sie die Quellenangabe nicht

Die oft umstrittenen Deep-Links -- also Links auf eine Unterseite einer fremden Website unter Umgehung der Startseite -- sind nach einem Urteil des LG München I (1.3.2002 - 21 O 9997/01) erlaubt. Voraussetzung ist jedoch zum einem eine deutlich zu erkennende Quellenangabe. Zum anderen darf man sich die fremden Inhalte nicht zu Eigen machen, indem man die Seite zum Beispiel durch die Frame-Technik in die eigene Seite einbindet.
Tipp: Um ganz sicher zu gehen, fragen Sie bei dem Website-Betreiber nach. Viele freuen sich sogar über einen Link auf ihre Seite -- und setzen, wenn Sie Glück haben, einen Link auf Ihre Seite zurück. (23. Juni 2002)



Die ultimative Computer-Leistung

Der Wissenschaftler Seth Lloyd vom MIT in Massachusetts (USA) hat Berechnungen darüber durchgeführt, wie groß und leistungsfähig der größte denkbare Computer des Universums wäre. Genauer gesagt betrachtete er das gesamte Universum als einen Computer, wobei jedes Elementarteilchen ein Bit darstellt. Ein noch größerer Computer ist also nicht möglich.

Er kam zu dem Ergebnis, dass auf den 1090 gespeicherten Bits des Universums seit dem Urknall bis heute maximal 10120 elementare Rechenoperationen durchführbar wären.

Was hat das für eine praktische Bedeutung? Gar keine, außer, dass so dem Leistungshunger moderner Betriebssysteme zumindest diese Grenze auferlegt ist :-))

Mehr hierzu können Sie in einer englischen Vorab-Version der diesbezüglichen Veröffentlichung von Seth Lloyd lesen.
(28. Mai 2002)



Sachfremde Begriffe in Metatags

Die Verwendung von Schlüsselbegriffen (keywords) in den Metatags einer Internet-Seite ist wettbewerbswidrig, wenn diese keinen sachlichen Bezug zu den Inhalten der Internet-Seite besitzen. So entschied am 27. März 2002 das Landesgericht Düsseldorf (12 O 48/02). Es handele sich dabei unter anderem um eine Belästigung des Kundens, der mit Hilfe einer Suchmaschine gezielt nach Informationen sucht. (12. Mai 2002)



Internationalisierte Domainnamen - IDN

Domains mit Bindestrichen an dritter und vierter Stelle (zum Beispiel www.ab--meinedomain.de) werden vorerst nicht mehr von der DENIC registriert. Dieses Merkmal soll den zukünftigen IDNs vorbehalten sein. Wer jedoch schon eine deratige Domain besitzt, kann diese ohne Einschränkung weiter führen.

Bisherige Domainnamen dürfen nur die Buchstaben des lateinischen Alphabets, die Ziffern 0 bis 9 und den Bindestrich enthalten. Mit den IDNs werden auch Umlaute, Akzente und andere Alphabete - zum Beispiel das chinesische - möglich sein.
Noch können die IDNs nicht registriert werden. Der Zeitpunkt für die Registrierungsmöglichkeit und die Einführung der IDNs steht bisher nicht fest. (1. März 2002)



Erster Flash-Virus

Der Antiviren-Softwarehersteller Sophos berichtet auf seinen Webseiten von einem neuen Viren-Typ: SWF/LFM-926 - ein Macromedia Flash-Infektor. Damit ist zum ersten Mal ein Virus aufgetaucht, der Macromedia Flash Dateien (Endung .swf) infizieren kann. Beim Abspielen einer .swf-Datei, die man sich auf einer infizierten Webseite herunter geladen hat, zeigt der Virus in einem DOS-Fenster die Meldung "Loading.Flash.Movie..." und infiziert alle weiteren .swf-Dateien im aktuellen Verzeichnis.
Zum Glück scheint der Virus nicht im Umlauf zu sein. Trotzdem sollten Sie immer eine aktuelle Version eines Antiviren-Programms im Hintergrund laufen lassen. (30. Januar 2002)