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Provider Teil II : Internet-Zugangsprovider





Internet-Zugangsprovider bringen Sie ins Internet.
Zum Surfen, E-Mailen, Chatten, ...

Prinzipiell kann man 4 Kategorien unterscheiden:

Internet by Call

Internet By Call entspricht einem normalen Telefongespräch. Sie zahlen nur die Minuten, die Sie online sind, sonst nichts. Abgerechnet wird über ihre Telefonrechnung. Bei einigen Anbietern ist eine vorherige Anmeldung erforderlich, bei anderen können Sie sich anonym anmelden. Die Zahl der Anbieter ist groß, und die Preise wechseln ständig. Grundsätzlich liegen sie alle deutlich unter den Telekom-Gebühren für Ortsgespräche.

Vorteil dieser "by Call" Anbieter:

  • Ideal für den Einstieg. Sie müssen sich nicht vertraglich festlegen.
  • Sie können beliebig viele Verbindungen konfigurieren und je nach Tageszeit und Wochentag den günstigsten Tarif auswählen.
  • Teilweise sind die Kosten sehr günstig, sogar verglichen mit den anderen hier beschriebenen Zugangsmöglichkeiten.

Nachteil der "by Call" Anbieter:

  • Wenn Sie SEHR viel online sind (mehr als ca. 20 Stunden pro Monat), gibt es deutlich billigere Lösungen.
  • Meist werden keine Zusatzleistungen, wie eigener Zugang für Online-Banking und News-Server, angeboten.

Hier eine kleine Auswahl der zur Zeit von uns selbst genutzten Anbieter in alphabetischer Reihenfolge: Teilweise werden von diesen Firmen auch andere Tarife mit monatlicher Grundgebühr abgeboten. Die Konfiguration des Zugangs ist jeweils bei den Firmen-Homepages ausführlich beschrieben.


Die zwei "großen" Provider

Mit den beiden großen Providern ist zum einen die Telekom mit T-Online und zum anderen AOL gemeint. Hauptvorteil gegenüber den "by Call" Angeboten sind die Zusatzleistungen, die beide Provider in ihren Paketen mit monatlicher Grundgebühr bieten. Wenn Sie mehr als nur Internet wollen, sind beide eine gute Wahl.

Flat-Rates

Flatrate bedeutet, dass Sie nicht nach Minuten oder nach übertragenen Megabytes zahlen, sondern nur eine monatliche Pauschale. Flatrates werden von zahlreichen Firmen angeboten. Ob es sich für Sie rentiert, können Sie selbst leicht ausrechnen. Unser Rat: Surfen Sie zwei oder drei Monate mit "Internet by Call" und vergleichen Sie dann die monatlichen Kosten mit den Flat-Rate Gebühren.

Direkte Netzanbindung

Die haben Sie wahrscheinlich nur als Mitarbeiter einer Hochschule. Direkte Netzanbindung ist nicht zu übertreffen, aber für den Privat- und auch die meisten Firmenanwender zu teuer.

Die Technik der Anbindung

Im Normalfall benötigen Sie ein Modem, um ins Internet zu gelangen, Die Konfiguration dieses Modems sollte (!) unter den zur Zeit modernen Betriebssystemen ein Kinderspiel sein: An den Rechner anschließen (über serielle Schnittstelle oder evt. USB), Rechner hochfahren, Modem wird erkannt, Treiber werden installiert, fertig.

Leider klappt das in der Praxis aber nicht immer. Wenn Sie sich einen neuen Rechner anschaffen, kaufen Sie ihn gleich mit Modem. Das erspart Ihnen viel Ärger. Falls Sie einen analogen Telefonanschluß haben, brauchen Sie ein "56K" Modem. Langsamere Modems sollten Sie nicht kaufen, falls Sie jedoch ein 33.6K Modem geschenkt bekommen, können sie es durchaus noch verwenden. Bei analogen Anschlüssen sind interne Modems nicht zu empfehlen, da sie oft Ärger mit anderen PC-Karten verursachen. Bei einem ISDN Anschluß haben sich jedoch interne Lösungen durchgesetzt. Lediglich der Anschluß über USB ist hier eine Alternative. Für einen ADSL ("T-DSL") Anschluß benötigen Sie, neben einem externen Gerät, auch eine Netzwerkkarte. ADSL braucht nicht jeder, für das "normale" Surfen und E-Mail reicht auch ein 56K-Modem.